<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1661627777603113155</id><updated>2011-07-28T16:38:39.707+02:00</updated><category term='Mamablog'/><category term='Frauenrechte'/><category term='Zensur'/><category term='Familiengeschichte'/><title type='text'>Ein max, ein Wort.</title><subtitle type='html'>Freie Worte für freie mamablog Besucher.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://maxwort.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1661627777603113155/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maxwort.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>max</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07952299957875502201</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>4</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1661627777603113155.post-5060414414671158000</id><published>2010-07-11T06:49:00.006+02:00</published><updated>2010-07-11T08:04:10.984+02:00</updated><title type='text'>mamablog freut sich zu früh: "Ein max, ein Wort" zieht um.</title><content type='html'>Hallo liebe Leser&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser geliebter zweitbester Blog &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;zieht um zu wordpress.&lt;/span&gt; Dort gibt es mehr Möglichkeiten, den Blog zu &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;verschönern&lt;/span&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katharinas Geschichte ist im Moment vom Netz, weil die Autorin einen Zwischenhalt braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also hier geht es weiter: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://maxwort.wordpress.com"&gt;maxwort.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Gruss von max&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Der Schatten des mamablog. Hier lesen Sie alles was die Tagesanzeiger Redaktion verbietet und löscht.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1661627777603113155-5060414414671158000?l=maxwort.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maxwort.blogspot.com/feeds/5060414414671158000/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://maxwort.blogspot.com/2010/07/mamablog-freut-sich-zu-fruh-ein-max-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1661627777603113155/posts/default/5060414414671158000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1661627777603113155/posts/default/5060414414671158000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maxwort.blogspot.com/2010/07/mamablog-freut-sich-zu-fruh-ein-max-ein.html' title='mamablog freut sich zu früh: &quot;Ein max, ein Wort&quot; zieht um.'/><author><name>max</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07952299957875502201</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1661627777603113155.post-7555440751772407710</id><published>2010-07-01T05:34:00.017+02:00</published><updated>2010-07-11T06:55:43.168+02:00</updated><title type='text'>Ein max, ein Wort geht zu.</title><content type='html'>Ich habe mich kurzum entschlossen, diesen Blog zu schliessen. &lt;br /&gt;Folgendes sind meine Gründe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Erstens: Mir gefällt mein Blog nicht, wie er aussieht.&lt;/span&gt; Ich habe mir seit April Skizzen und Entwürfe gemacht, wie ich den Blog schöner machen könnte. Im besonderen wollte ich eine freundliche und grosse Fläche für meine Gäste zum Schreiben. &lt;br /&gt;Ich habe nachgefragt bei einem Programmierer für websites und bei einer grafischen Gestalterin. Leider haben die guten Profi in dieser Branche auch ohne meinen Auftrag genug Arbeit. Ich habe letzten Winter meine &lt;a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Lotus_Elise?uselang=de"&gt;Elise&lt;/a&gt; verkauft und hätte gerne ein paar Tausend Franken für dieses Hobby ausgegeben. &lt;br /&gt;Die Google Software "blogger.com" gibt keine Möglichkeiten, dass ich das mit meinem eigenen beschränkten technischen Können hinbekommen täte.&lt;br /&gt;Ich habe mir von Anfang an eine Frist bis Mitte Juni gesetzt, eine schöne Seite aufzubauen. Daraus wurde nichts. Ich nehme Fristen, die ich mir selber setze, sehr ernst und mache keine halben Sachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Zweitens: Eine einhunderteinundzwanzigste Diskussion in mamablog zur Geschlechtergleichstellung ist so langweilig, dass ich nicht einmal mehr ein Kontrastprogramm dazu machen mag.&lt;/span&gt; Man kann grau in grau nicht kontrastieren. &lt;br /&gt;Es fällt auch auf, dass in dieser gestrigen mamablog Diskussion zweidrittel der Kommentare von weniger als einem Dutzend Schreibern stammen. Das meiste ist Geplauder. Die Sachthemen beschränken sich auf Bubenbeschneidung und auf Salatrüsten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein oder zwei Kommentatoren versuchten gestern noch, andere Gedankengänge einzuflechten. Diese gingen in mamablogs Geschwätz unter. &lt;br /&gt;Als Beispiel: Marcel Zuffereys Versuch, auf die kulturellen Veränderungen in der Arbeitswelt hinzuweisen, versandeten. Die üblichen Plaudertaschen haben dazu nichts zu bieten. Vermutlich haben die geistig regeren mamablog Gäste keinen unlimitierten &lt;br /&gt;Vollzeitzugang zur Diskussion. Die Zensur wirkt. So gibt es dann auf die interessanten und anregenden Diskussionsbeiträge keine Antworten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Drittens: Ein falsches Spiel mit gefälschten nicks raubt Zeit und Aufmerksamkeit. Ich habe die Ressourcen nicht dafür.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;Ich bin gelangweilt, wenn Leser in meinem Blog keinen nick benutzen und damit direktes Antworten verunmöglichen. &lt;br /&gt;Zerstörerisch wird es, wenn ein unbekannter Jemand sich als gargamel ausgibt und meint, mit dem gefälschten Namen "gargamel" Kritik an mir schreiben zu müssen. Das haben wir letzten November in mamablog mit dem falschen Thomas erlebt. Für mich sieht das Vorgehen gleich aus. Vermutlich bekomme ich es hier mit derselben Person zu tun. Die Katharina konnte er in den Wahnsinn treiben. Mit mir würde das nicht passieren. Sein destruktives Geschick bei der Manipulation von Kommunikation zeigt mir allerdings, dass der solches nicht zum ersten mal macht, wer immer es sein mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich antwortete immer gerne dem richtigen gargamel. Nicht immer verstand ich, was er eigentlich wollte. Manchmal schien er einfach in einer düster schlechten Laune zu sein. Ein ander mal machte er mich aufmerksam, welche Schwierigkeiten es unweigerlich gibt, wenn man seinen Freunden die Wahrheit vor den Latz knallt. Er hat zwar recht damit, das heisst noch lange nicht, dass dieses Vorgehen nicht nutzbringend und wirkungsvoll ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mühe herauszufinden, welcher Kommentar jetzt von welcher Person stammt, wer der echte und wer der falsche Thomas ist, das ist zeit- und kräfteraubend. Darauf habe ich keine Lust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Viertens: Ich habe in der nächsten Wochen andere Pflichten,&lt;/span&gt; die meine volle Aufmerksamkeit fordern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fünftens: Ich habe sehr viel wertvolles gelernt in der Zeit meines eigenen Blogs:&lt;/span&gt; über die Erstellung eines Blogs, über den Umgang mit Webpublikum. Auch inhaltlich wurde ich zu wertvollen Gedanken angeregt, die hoffentlich sich in der beruflichen Zukunft auswirken. All das gute, was ich von Euch liebe Gäste bekommen habe, muss für den Moment genügen. Ich habe jetzt andere wichtige Pflichten und darf mich nicht mehr dem Vergnügen überlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Euch allen danke ich noch einmal, besonders meinen regelmässigen Gästen:&lt;/span&gt; Eni, Laura, Lea, zysi, gargamel, auguste, Roland Strasser und dem schillernden unbekannten Wanderer durch die Etablissements des weitläufigen Hinterlandes. Marcel Zufferey und Brunhild Steiner waren mir seltene und gern gesehene Gäste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei unserem Reisenden entschuldige ich mich, dass er den Rest seiner Geschichte nicht mehr bei uns veröffentlichen kann. Von Eni liegt bei mir noch ein Leserbeitrag, den wir zusammen fertigstellen wollten. Bei ihr entschuldige ich mich, dass ich diese Abmachung nicht halten werde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Der Schatten des mamablog. Hier lesen Sie alles was die Tagesanzeiger Redaktion verbietet und löscht.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1661627777603113155-7555440751772407710?l=maxwort.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maxwort.blogspot.com/feeds/7555440751772407710/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://maxwort.blogspot.com/2010/07/ein-max-ein-wort-macht-dicht.html#comment-form' title='65 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1661627777603113155/posts/default/7555440751772407710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1661627777603113155/posts/default/7555440751772407710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maxwort.blogspot.com/2010/07/ein-max-ein-wort-macht-dicht.html' title='Ein max, ein Wort geht zu.'/><author><name>max</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07952299957875502201</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>65</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1661627777603113155.post-8887464441527524661</id><published>2010-04-14T07:11:00.016+02:00</published><updated>2010-07-12T20:57:48.111+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zensur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frauenrechte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familiengeschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mamablog'/><title type='text'>Familienschätze – die Anfänge.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_dekWxxupDYk/S8VYbxpUqXI/AAAAAAAAAAk/A8npfK-M7Go/s1600/Grosiklein_sRGBCurvesFile2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:right;cursor:pointer; cursor:hand;width: 253px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_dekWxxupDYk/S8VYbxpUqXI/AAAAAAAAAAk/A8npfK-M7Go/s400/Grosiklein_sRGBCurvesFile2.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459867357462964594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Was sehen Sie als erstes, wenn ich Ihnen diese Photo zeige?&lt;/span&gt; Mein Grosi hat sie mir vor bald 20 Jahren gegeben. Für sie war es ein wichtiges Erinnerungsstück. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Vorne, das kleine Mädchen ist mein Grosi.&lt;/span&gt; Erinnern Sie das Mädchen links auf dem Bild von gestern? Hier ist sie als Kleinkind abgebildet. Zwischen den Fotos liegen ca. 13 Jahre. Diese Aufnahme stammte aus einer Zeit, wo noch keiner die Not des ersten Weltkrieges ahnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Reihe nach nennt mein Grosi mir dann die Schwester und die beiden Brüder rechts und hinter ihr und da ist natürlich auch meine Urgrossmutter zu sehen. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sie hat in diesem Haus acht Kinder grossgezogen.&lt;/span&gt; Die ältesten waren schon ausgeflogen als die letzten nachkamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bub ganz rechts wird als junger Erwachsener in die USA auswandern, seine Witwe viele Jahre später in die Schweiz zurückkehren. Der Bub direkt links von der Mutter wird sieben Jahre später in einem Unfall von entsetzlicher Tragik getötet.&lt;br /&gt;Meine jüngste Grosstante berichtete mir, wie jetzt mit über 90 Jahren alles wieder lebendig wird in der Erinnerung. Viele Jahre sei das Ereignis weit im Hintergrund gewesen. Aber jetzt im Alter da sei es oft, als sei das Unglück gerade gestern gewesen. Sie erzählt mir, wie sie beiden Schwestern auf dem Trottoirrand gesessen und geweint und geweint hatten. So wie sie es beschreibt, kann ich die beiden da draussen sehen, nur wenige Meter von dieser Haustüre entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sind die beiden grösseren Mädchen auf der linken Seite? Ihre Gesichter passen nicht zu den anderen. Sie sind Nachbarskinder. Man sieht dass sie die einzigen sind, die Schuhe tragen. Meine Grossmütter, Grossonkel und Grosstanten hatten nur Sonntagsschuhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehen Sie grosse Armut auf dem Bild? Ich nicht. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ich sehe eine lebendige, selbstbewusste Familie. Sie wohnt in einem Reiheneinfamilienhaus,&lt;/span&gt; was damals noch fast niemand hatte. Ich sehe eine Mutter, die zupackt und energisch eine Familie führt, &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;mit ihren Händen all das erschafft, was diese Familie braucht.&lt;/span&gt; Auf der Sonnseite dieses Hauses hat es einen grossen Garten, der all das Gemüse und die Beeren hergibt, die diese Kinder und ihre Eltern brauchen. Ich weiss von dem Vater, der &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;als Handwerker eine feste Stelle hat,&lt;/span&gt; ein zwar bescheidenes aber regelmässiges Einkommen nachhause bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen berichte ich Ihnen, mit welchem Selbstbewusstsein und mit welcher Energie diese Leute ihr Leben an die Hand nahmen.&lt;span style="font-weight:bold;"&gt; Ich schaue zurück auf ein langes Jahrhundert&lt;/span&gt;, eine lange Zeit während der &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;eine ausdauernde Familie wusste, was sie erreichen kann&lt;/span&gt; mit Vorausschauen, Einteilen, Sorge tragen zum eigenen Leben, zu den erworbenen Gütern und Treue dem Handwerk gegenüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bild wurde 1911 oder 1912 aufgenommen. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Barnack"&gt;Oskar Barnack&lt;/a&gt; tüftelte gerade an der Kleinbildkamera. Es vergingen noch Jahre bis die Leica verfügbar wurde und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Straßenfotografie"&gt;"street photography"&lt;/a&gt; zur Kunstform wurde. Von der Kameratechnik her war es nötig, dass sich die Leute ruhig hinstellten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was habe ich als erstes gesehen als mir mein Grosi diese Photo gab? Vor mir liegt eine teure Photokopie auf einem aufwendigen Farblaserdrucker hergestellt. Die hatte sicher fünf Franken gekostet. Ich frage als erstes, wo das Original sei, aber mein Grosi ist nicht sicher. Alle Geschwister haben eine solche Kopie bekommen. Das Bild ist für sie eine Erinnerungshilfe. Da genügt eine Photokopie längstens.&lt;br /&gt;Für mich selber ist es ein Zeitdokument, das zu erhalten sich lohnt.  Wozu im Fall einen &lt;a href="http://www.bildwerk-bern.ch/"&gt;spezialisierten Reprofotografen&lt;/a&gt; beauftragen, dessen Arbeit mindestens 200 Franken kostet? Ich habe eine Abenteuerreise vor mir, werde Verwandte bitten, sich ihre Buffetschubladen, Kartonschachteln in Kleiderschränken und Estrichabteile vorzunehmen. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Irgendwann werde ich das Original in die Hand bekommen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Der Schatten des mamablog. Hier lesen Sie alles was die Tagesanzeiger Redaktion verbietet und löscht.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1661627777603113155-8887464441527524661?l=maxwort.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maxwort.blogspot.com/feeds/8887464441527524661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://maxwort.blogspot.com/2010/04/familienschatze-die-anfange_4758.html#comment-form' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1661627777603113155/posts/default/8887464441527524661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1661627777603113155/posts/default/8887464441527524661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maxwort.blogspot.com/2010/04/familienschatze-die-anfange_4758.html' title='Familienschätze – die Anfänge.'/><author><name>max</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07952299957875502201</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_dekWxxupDYk/S8VYbxpUqXI/AAAAAAAAAAk/A8npfK-M7Go/s72-c/Grosiklein_sRGBCurvesFile2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1661627777603113155.post-958962866353478639</id><published>2010-04-13T07:28:00.018+02:00</published><updated>2010-07-13T08:03:21.151+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zensur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frauenrechte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Familiengeschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mamablog'/><title type='text'>Familienschätze – die Spurensuche.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_dekWxxupDYk/S8N2d6bqe4I/AAAAAAAAAAU/15uqhUQf7t4/s1600/GrosiWende_sRGBHellKontrast2.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 279px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_dekWxxupDYk/S8N2d6bqe4I/AAAAAAAAAAU/15uqhUQf7t4/s400/GrosiWende_sRGBHellKontrast2.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459337429576743810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;In meiner ganzen Familiengeschichte wurden Frauen respektiert, gut ausgebildet, waren voll drin im gesamten Leben. Fast alle, Buben und Mädchen, haben handwerkliche Berufe gelernt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen sind wir so weit, dass sich in mamablog Kommentaren junge Schnösel tummeln, die solche Frauen nur noch schlecht machen. Sie haben absolut keine Ahnung, wie das Leben vor 80 oder 100 Jahren war, welchen Herausforderungen sich die Leute damals stellten. Wird also Zeit, sich der Familiengeschichten anzunehmen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende bin ich unschlüssig, wie mache ich das? Frustriert nusche ich herum, räume aus Langeweile meine Wohnung auf. Per Zufall kommt mir diese Foto in die Hand. Woher nur stammt dieses Bild? Es taucht aus dem Nichts auf. Gesucht habe ich es nicht, nicht einmal gewusst, dass es existiert. Verwundert und berührt schaue ich in das vertraute Gesicht meiner Grossmutter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Meine Grossmutter ist das linke von den beiden Mädchen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Grossmutter ist offensichtlich noch nicht ganz ausgewachsen auf dem Bild. Sie müsste hier gegen Ende ihrer Schulzeit sein. Demnach müsste die Foto von Anfang 20er Jahre stammen. Ich habe sie als sehr grosse Frau in Erinnerung, weit über 170cm gross, nur ganz wenig kleiner als ich selber. Sie hatte eine tiefe Stimme, einen klaren Willen. Von ihr habe ich das Lebensmotto: "Ich rede so wie mir der Schnabel gewachsen ist und wenn es einem nicht passt, dann braucht er nicht zuzuhören."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nur, wer sind die anderen Leute?&lt;/span&gt; Alle machen einen gutbürgerlichen Eindruck und der täuscht den flüchtigen Betrachter. Das &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Interieur ist in einem Fotoatelier&lt;/span&gt; aufgebaut. Sie alle tragen ihr &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sonntagsgewand.&lt;/span&gt; Auf dem Original entdecke ich eine feine Spur von Schmutz unter dem Zeigefingernagel des Mannes links im Bild. Wir haben es mit einem &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;hart arbeitenden Handwerker&lt;/span&gt; zu tun. In ihrem Alltag haben diese Leute weder solche Kleider getragen, noch solche Möbel besessen oder so grosse Räume bewohnt. Es ist ein Familienporträt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt; das Bild zeigt nicht den Alltag dieser Leute. Sie stellen sich so vor, wie sie sich gerne selber sehen.&lt;/span&gt; Ich sehe das Arrangement des Profi, des Fotografen, der seine Kunden zufrieden stellen wollte. Das Bild ist wirklich schön komponiert, nach Kunstregeln wie sie heute noch gelten.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ich konzentriere mich auf die Augen dieser Leute.&lt;/span&gt; Der nachdenkliche und etwas traurige Zug um die Augen meines Grosis, in diesem Alter schon gezeichnet von einem schweren Verlust. Da ist der ganze starke Willen vor allem bei dem Buben mit dem Buch. Hier beginnt die Spurensuche. Ich habe eine Idee, wer das sein könnte. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ich kenne einige Geschichten von Leuten, die zu diesen Gesichtern passen.&lt;/span&gt; Ausser meinem Grosi habe ich aber nicht alle genug lange gekannt, um mir sicher zu sein. Ich werde meine Verwandten befragen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss nicht, woher die Foto stammt. Sie hat keinen Ort in meinem Erinnerungsschatz. Ich kenne keine Wand, wo sie gehangen hätte.&lt;br /&gt;Die Spurensuche beginnt beim Material. Die Aufnahme ist ca. Format A5 gross. Das Baryt-Papier wurde auf Karton aufgezogen, war viele Jahre gerahmt, wurde dann mitsamt dem Karton aus dem Rahmen getrennt. Vom Rand her ist die Fotoschicht leicht angeschimmelt. Das kann hinter Glas passieren, wenn der Passepartout zu dünn ist und das Foto auf dem Glas liegt. Feuchtigkeit kann auch ein Grund sein. Sonst ist die gesamte Bildschicht optimal erhalten Es wird ein Auftrag für den &lt;a href="http://www.photo-conservation.ch/index.php/fr/services-6/"&gt;Fotorestaurateur&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Im Blog von morgen werde ich von dieser Familie erzählen.&lt;/span&gt; Die Foto spienzle ich Euch schon heute. Während ich die Foto mit dem Scanner aufnehme, ergeben sich Schwierigkeiten aus der Technik. Der Scanner nimmt nicht nur das Bild auf, sondern auch die rauhe Struktur des Fotopapiers. Diese überlagert sich mit dem eigentlichen Bild. Und was keiner für möglich hält, es bildet sich ein Aliasing zwischen der Papierstruktur und der Scannerauflösung. Ich gebe mir grosse Mühe mit der Aufbereitung des Bildes. Wenigstens einen Abglanz von dem zarten Schmelz in den feinen Tonwerten der Gesichter und der Kleider möchte ich Euch zeigen. Es ist kein Vergleich. Eine professionellere Reproduktion mit Reprotisch und Digitalkamera wäre nötig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;Der Schatten des mamablog. Hier lesen Sie alles was die Tagesanzeiger Redaktion verbietet und löscht.&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1661627777603113155-958962866353478639?l=maxwort.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maxwort.blogspot.com/feeds/958962866353478639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://maxwort.blogspot.com/2010/04/familienschatze-die-spurensuche_5563.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1661627777603113155/posts/default/958962866353478639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1661627777603113155/posts/default/958962866353478639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maxwort.blogspot.com/2010/04/familienschatze-die-spurensuche_5563.html' title='Familienschätze – die Spurensuche.'/><author><name>max</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07952299957875502201</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_dekWxxupDYk/S8N2d6bqe4I/AAAAAAAAAAU/15uqhUQf7t4/s72-c/GrosiWende_sRGBHellKontrast2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry></feed>
